Donnerstag, 24. April 2008

SabotageParty - Weltecho

Na dann will ich endlich mal wieder was schreiben. Da mein Studium nun langsam auf der Zielgeraden liegt und ich seit April wieder im Wohnheim wohne, ging natürlich einiges. Wir waren bei der wirklich ersten überragenden Mensaparty dabei und durften auch über verschiedene Kontakte letzten Freitag eine WG- Party besuchen. Mir bleibt jedoch nach wie vor (vielleicht hab ich s auch schon wieder vergessen) unklar ob das eine Einzugs-, Auszugs- oder einfach eine private Auftaktsparty war. Doch da nur Bilder besser erzählen können als ich, gab es auch keinen Bericht darüber, weil meine Kamera immer zu Hause blieb.
Vor 1,5 Woche beim Mensaessen erblickte ich doch tatsächlich auf dem Tisch einen Flyer für die nächste Auftaktsparty im Weltecho und das lustige daran war, dass es sich um eine MottoParty handelte. Motto war Sabotage. Es sollten also nach Möglichkeit alle bei der Party so rumlaufen wie im Musikvideo von den BeastieBoys.


Total begeistert von der Idee, schlug ich also meinem Hombre Stefan erstmal vor das Fell im Gesicht für die nächste Woche gedeien zu lassen. Anfangs wenig euphorisch musste ich ihn mehrfach motivieren. Doch als die Sache immer mehr Gestalt annahm und die Chicas auch dabei waren, war das Ding ein Selbstläufer. Am Tag der Party wurden dann noch die obligatorischen Pornobrillen gekauft. Bevor die Party begann wurde erstmal ins PoserOutfit geschlüpft (Anzug und weit geöffnetes Hemd) und bei Susi professionell vorgeglüht. In höchst kreativer Laune erfanden wir die Schlammbowle, natürlich nur leicht improvisierend, völlig neu. Normalrezept (Vanilleeis, Sekt, Vodka und maracuja oder Orangensaft). Statt Vodka nahmen wir ne Flasch Doppelkorn, ne Flasche Sekt eine Packung Stracciatella, Mehrfruchtsaft und zwei Packungen Erdbeeren. Die Erdbeeren wurden gut püriert und mit den Restzutaten unter ständigem Rühren in eine ausreichende Schüssel gegeben. Viele sprachen von einem bitteren ersten kurzen Geschmackserlebnis, was ich jedoch nicht verspürte und die Mischung einfach nur Hammer fand.
Ziel war es nun vorerst der Bowle den Gar aus zu machen, um dann Richtung Weltecho zu pilgern, um dort richtig steil zu gehen. Und das taten wir. Ich gebe natürlich zu, dass es einige Leute gab die nicht schlecht aussahen. Manche hatten ne Brille, andere ein Schlips, oder hier und da einkleines Bärtchen aufgemalt. Aufgemalt???!!! Ja tatsächlich. Bei den Chicas zu verstehen dass sie ihren Bart nicht ne Woche wachsen lassen konnten und ihn dann aufgemalt haben, aber ey gabs doch tatsächlich Cabrónes die sich ein Bart anmalten.
Also resultierend mussten wir feststellen dass Stefan und ich einfach mal die heißesten Typen waren, eigentlich zu porno für die Party (meine natürlich nur vom Outfit, obwohl? und darüber hinaus JEJEJEJEJEJE). Ach ja die Musik soll nicht so toll gewesen sein. Und da ist es wieder mein Problem, dass ich mich an die Musik immer nur noch sehr wage erinnern kann. Aber die Musik war ja auch nicht das wichtigste. Natürlich möchte ich auch nicht vergessen zu erwähnen dass eine Chica wieder Mal an diesem Abend aus allen herausragte. Ihr wisst schon wer.
Kurz um wir brachten das Weltecho zum glühen bis wir selbst total ausgebrannt waren und der Körper jeden weiteren Alkohol verweigerte. Also noch schnell raus, ab zum nächsten Döner, Döner eingeworfen und mit der Bahn heimgedüst. Danach gings dann noch für alle in ihren eigenen Bettchen und der Abend war besiegelt. Es war definitiv der beste Abend meiner Zeit hier im Wohnheim und zur Freude aller war die Kamera am Start. Also nochmal Dank an alle die richtig Gas gaben, ohne Rücksicht auf Verluste und das ganze Gekrabbel des bartähnlichen Gewächses (über eine Woche lang) war es alle Mal wert.

Saludos

El Spitzel

Freitag, 8. Februar 2008

Wenn Zeit, dann Schnee

Ja ja. Nun is schon Februar und immer gibts noch nichts weltbewegendes zu berichten. Außer 2-3 Abende, die ein bißchen exzessiver gefeiert wurden, zu den aber zum Glück Bilder fehlen und Erinnerungen nur noch in Fragmenten vorliegen. ;-)
Sonst blieb und bleibt kaum Zeit auf Grund des Prüfungsstresses und der anschließenden Projektarbeit. Ein Diplomplatz hab ich auch noch net, so dass es noch Einiges zu tun gibt. Aber immerhin hats für zweimal Snowboarden gereicht. Jedoch mit eher schmerzhaften Folgen. Beide Male schlug ich heftig mit dem Arsch aufs Eis. Ergebnis beim 1. Mal eine komplette blaue linke Arschhälfte und beim 2. Mal selbe Stelle aber noch nicht blau, sondern extrem verhärtet und angeschwollen. Bewegung fällt dadurch sehr schwer, was nicht weiter tragisch is weil ich ja eh lernen muss.

Bleibt nur das Hoffen auf ein ereignisreicheren Februar bzw. März

Also bis die Tage Leute

Spitzl


Bilder gibts beim Link auf der rechten Seite

Sonntag, 13. Januar 2008

Zum Jahreswechsel einmal Madrid bitte

Am 28.12.07 war es endlich wieder soweit. Der Moment auf den ich solang hingefiebert hatte, war gekommen. Iberia nahm mich ab Berlin mit nach Madrid, wo ich nun mit vielen liebgewonnen Leuten des Jahres 07, auch selbiges zum Abschluss bringen durfte. Die Woche hatte es selbstverständlich in sich. Die Tatsache, dass ich leider manche Leute nicht so schnell wiedersehen werde, aber auch neue Kennenlernen durfte, wurde natürlich zum Anlass genommen um nochmal so richtig die Sommerpartystimmung aufleben zu lassen. Gleich nach meiner Landung wurde ich von zwei liebreizenden Chicas am Flughafen freundlichst in Empfang genommen. Bevor jedoch die Koffer ihren Platz im Hostel fanden, gingen wir zunächst in unsere Stammlokalität auf der Garcia Noblejas, in die Gambrinus-Bar und schlürften die ersten Cañas. Nachdem dann am Abend auch der "Geschmack Madrids" (ja vom Häuptling ist die Rede) mit den Chicas so langsam wieder aufgenommen wurde, waren wir bereit, am Folgetag Gas zu geben. Manni bezog sein Einzelzimmer neben meinem, erledigte das wichtigste und war dann bereit mit mir die ersten Kolben in den Hals zu stellen (klingt komisch war aber so). Als dann Kristin und Claudi hinzukamen nahmen wir noch zwei Flaschen Wein zu uns wobei Manni eine ganze Flasche Weißen GANZ ALLEIN getrunken hatte. Danach brachen wir auf in Richtung LARIOS ;-)
Der Abend wurde trotz dass wir nur zu viert und somit eigentlich recht wenig fürs LArios waren, fabelhaft und muy borracho (wobei ich mich dennoch an so manchen süßen Moment errinere).
Den darauffolgenden Tag verbrachten wir, eher ziehmlich down vom Vorabend, in einigen Bars und Cafés, bis dann am Abend die Boschleute nach Madrid zurückkehrten. Die Mädels gingen also zu Sybille und wir in ein Irish Pub und danach ins Mona Lisa zu Thomas und den Markussen ;-). Ich muss aber neidvoll eingestehen dass wir an diesem Abend weit Abseits vom Level der Fidelleute spielten, aber dennoch am längsten blieben.


Der Silvesterabend begannen wir dann bei Matzek mit den Vorbereitungen der Getränke- und Speisentafel. Dabei hatten es sich die 3 Profiköche zur Aufgabe gemacht die beste Tortilla ever zu zaubern und ich möchte stolz behaupten dass dies uns perfekt gelungen ist, wobei ich nochmals Matzeks hervorragende Wendefähigkeiten hervorheben muss.
Dann kamen auch schon die Gäste und das Prozedere nahm seinen Lauf. Die Partylaune war im nu da, Durst hatten alle (natuerlich auch bißchen Hunger weil ja alle so leckere Sachen mitbrachten) und nach einigen Albernheiten und geleerten Flaschen ging es dann zum zentralsten Punkt Spaniens. Auf dem Sol wurden dann die Trauben gelutscht, obwohl niemand so richtig den GONG hörte, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Wir tanzten dann noch bis in die Morgenstunden im Bourbon Café (Eintritt lediglich 25€ mit 2 Copas). Irgendwann schafften wir es dann auch fast wieder nüchtern ;-) nach Hause zu Matzek.
So gegen 15 Uhr peitschte mich mein schlechtes Gewissen aus dem Bett, da das Aufräumen schon im Gange war. Die Arbeit war aber schnell erledigt, so dass wir uns alsbald auf dem Sofa chillten und die letzten Bierreserven von Matzeks Mitbewohner vernichteten. JEJEJEEJEJEEEEEEE
Plötzlich war die Woche auch so gut wie vorbei. Am 2. Januar begannen glücklicherweise die Rebajas und damit auch das wilde Shoppen zu Schnäppchenpreisen. Da Mittwoch war, lag es auf der Hand, dass wir den letzten Abend in der Mal Querida begießen wollten. Besonderes Lob und Dank (hab mich riesig gefreut) dabei an Ramoenchen, Billy und Thomas die trotz Arbeitsdonnerstag so lange durchhielten. Die restlichen Jungs (Manni + seine Jungs und ich) und unsere Rubia (Kristin) nutzten ihre wirklich letzte Möglichkeit fürs Palacio. Also ich für meinen Teil fands richtig gut für einen Mittwoch und konnte nun auch diesen Punkt auf meiner to Do Liste abhaken. Weil es aber bißchen länger ging, hatte ich dann fast meinen Flieger noch verpasst. Aber die Fluggesellschaft ließ mich trotz Verspätung am Schalter noch einchecken. Da ging es ja manch anderen unserer munteren Gesellschaft weitaus schlechter. Besser gesagt musste Kristin unfreiwillig einen Flug paar Tage später neu buchen und 260€ Sonderausgaben im eh viel zu knappen Budget verzeichnen...
Trotz der viel zu kurzen Zeit, hab ich mich gefreut nochmals mit (fast) allen noch einen würdigen Abschluss zu feiern.
Also habt Dank hombres y chicas, hoffe man sieht sich...

Sonntag, 6. Januar 2008

es geht weiter...

Also im Neuen Jahr soll das Bloggen weiter gehen. Da die Chinareisen vorerst ruhen somit unter anderem Titel.
Berichte zu Silvesterwoche in Madrid und zum letzten Snowboarden werden folgen.
Hasta Pronto
El Spitzl

Dienstag, 23. Oktober 2007

Zaijian huá

Seit dem ich wieder aus dem Tibet zurueck bin, hab ich nur noch das Uebliche gemacht. War noch bisschen shoppen, hab mein Zeug gepackt und die letzten Tage fern der Heimat noch feucht froehlich und recht exzessiv begossen.
Nun heisst es Auf Wiedersehen Ausland, Pause im Blog und bis denne

Spitzl

Freitag, 19. Oktober 2007

Lhasa Tag 3 - Die Sonne brennt uns nieder

Ja einen wunderschoenen guten Abend.
Die Sonne brannte auch am 3. Tag in Lhasa erbarmungslos. Mein Gesicht ist enorm vertrocknet und die Lippen und Haende schon aufgerissen, obwohl ich staendig gecremt habe. Also im Sommer moechte ich hier nicht umherziehen. Aber zum Glueck seh ich nicht so krebsrot und noch viel schlimmer wie meine Reisegefaehrtin aus, die sich heute noch die Haende richtig verbrannt hat.
Grund dafuer war, dass wir heute uns ein Fahrrad ausgeliehen haben und damit zwei laut Karte ungefaehr 20km entfernte Tempelanlagen aufsuchen wollten. Doch da war es wieder, das Kartenproblem. Wie in Hangzhou, hat die Karte und die Bezeichnungen hinten und vorne nicht gestimmt, so dass wir zwar gut 6 Stunden unterwegs waren aber die Tempel nicht gefunden haben. Stattdessen waeren wir etliche male fast ueberfahren worden da die Brummis auf den Ueberlandstrassen nur hupen und nicht bremsen. Des weiteren war mir heute Nachmittag richtig schlecht von den ungefilterten Abgasen.
Sonst war es natuerlich schon ein Erlebnis aus der Stadt rauszufahren und zu sehen wie die Tibeter auf dem Land leben und uns stetig ein Hallo hinterherriefen.





Als wir dann an einem Kiosk Halt machten kamen sie sogar von ueberall herbeigerannt und man bot uns eine Bank an, um erstmal zu verschnaufen.



Doch auch in der Stadt kommen wir uns staendig vor wie eine ganz seltene Art Mensch. Wenn zum Beispiel Leute herbeilaufen um sich mit uns fotografieren zu lassen oder uns auf der Strasse staendig gruessen. Zu Weilen wird man dann auch immer heimlich fotografiert, so wie heute wieder beim Abendessen geschehen. Schon bisschen komisch. Morgen Nachmittag gehts dann wieder mit dem Flieger ab nach Shanghai.

Wan an Spitzl

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Lhasa Tag 2

Heute haben wir den Potala Palast besichtigt. Schon allein der Aufstieg in den Palast bereitete uns grosse Schwierigkeiten. Ich haette nie geglaubt das die bereits gestern angesprochene Hoehenluft bereits auf 3600m so duenn sein kann. Oben angekommen durften wir dann 10 Euro Eintritt zahlen was enorm viel fuer chinesische Verhaeltnisse ist. Dies war aber bereits vergessen als wir die riesigen vergoldeten Schreine erblickten. Mehrere waren mit 500kg Gold ueberzogen und ein 12 m hoher Schrein sogar mit 3700kg. Natuerlich durften keine Fotos gemacht werden von diesen einzigartigen Kunstwerken. ;-)
Ansonsten liesen wir es eher ruhig angehen. Besuchten noch einen Tempel und schlenderdeten an den unendlich vielen Staenden der Tibeter vorbei...

Hier mal noch paar Bilder und bis spaeter

Spitzl